Mausarm

Ein erstaunlich großer Anteil der Bevölkerung hat schon einmal an einem Mausarm gelitten oder wird irgendwann im Leben daran leiden. Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass ungefähr 35% der Büroarbeiter im Laufe ihres Arbeitslebens an einer Form des Mausarms leiden.  

Dieser Ratgeber ist sowohl als Hilfestellung für Mausarm-Patienten gedacht als auch für gesundheitsbewusste Menschen, die vorbeugen wollen. Hier finden Sie Informationen zu Behandlung und Vorbeugung des Mausarms.   

Symptome

Was ist ein „Mausarm“?

Der Mausarm gehört zu den RSI-Syndromen (Repetitive Strain Injury), entsteht also durch wiederholte Belastung. Wenn Sie während der Arbeit am Computer Schmerzen in der Schulter, dem Unterarm, der Hand oder den Handgelenken haben, leiden Sie vermutlich an einem Mausarm. Typisch für den Mausarm – ein Begriff, hinter dem sich verschiedene Diagnosen verstecken – ist, dass der Schmerz stärker wird, wenn Sie vor dem Computer mit einer herkömmlichen Maus und Tastatur arbeiten. Normalweise ist der Schmerz in den oben erwähnten Körperteilen am stärksten.  

Der Begriff „Mausarm“ wird nur umgangssprachlich benutzt, da er einfacher zu merken ist als „Karpaltunnelsyndrom“ oder „De Quervain Syndrom“. Diese beiden Erkrankungen sind nur zwei der vielen Leiden, die sich hinter dem Begriff Mausarm verbergen können. Die Verbindung kommt nicht von ungefähr, denn der Mausarm hängt oft mit einer Taste an der Computermaus zusammen. Weiter unten erfahren Sie mehr dazu.  

Sowohl das Karpaltunnelsyndrom als auch das De Quervain Syndrom werden oft durch Überlastung und Verspannungen hervorgerufen, was auch die häufigsten Ursachen für den Mausarm sind. Aus der Fehlbelastung entsteht häufig eine Entzündung des Gewebes oder der Sehnen. Dadurch schwillt das Gewebe an und schmerzt.  

Der Mausarm kann jedoch auch durch einen eingeklemmten Nerv oder eine Myositis (Muskelentzündung) entstehen. Darunter versteht man örtlich begrenzte Muskelschmerzen, die nicht durch eine Verletzung, sondern durch eine Verspannung entstehen. 

Quelle: bauerfeind.de

Mausarm Symptome

  • Schmerzen in der Schulter, im Unterarm, Handgelenk und / oder der Hand 
  • Der Schmerz wird durch einseitige Belastung und in der Ruheposition schlimmer 
  • Brennen in der Schulter 
  • Schmerzempfindlichkeit in Hand und Arm 
  • Schulter-, Ellenbogen- und Handgelenke fühlen sich steif an 
  • Schmerzen in Schulter-, Ellenbogen und Handgelenk 
  • Reduzierte Beweglichkeit und Schwierigkeiten beim Greifen 
  • Schwellung an Hand und Fingern 
  • Schmerzempfindlichkeit bei Berührung an Hand und Arm

Quelle: netdoktor.de

Die häufigsten Krankheiten, die sich hinter dem Mausarm verbergen

Auf dieser Seite erfahren Sie ein mehr über die häufigsten Erkrankungen im Zusammenhang mit Mausarm und RSI-Syndrom.

Weitere Informationen zu diesen Erkrankungen finden Sie beispielsweise unter netdoktor.de.

Starke Schmerzen in Hand und Fingern. Das Syndrom tritt auf, wenn der Mittelarm-Nerv eingeengt ist. Ein besonders hohes Risiko für KTS haben Menschen, die über längere Zeit auf der Arbeit wiederholende Handbewegungen ausführen. Typische Symptome für die Erkrankung sind Kribbeln, Brennen und Einschlafen der Hand, auch leichte Taubheit kann auftreten. Oft verschlimmert sich das nachts oder in Ruhe.

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Es tritt häufig auf, wenn der Ellennerv im Ellenbogen oder Handgelenk komprimiert wird. Der Grund dafür sind oft Arbeitsgeräte, die viele, schnelle und wiederholende Bewegungen in unnatürlicher Haltung erfordern. Die häufigsten Symptome sind Kribbeln im Ringfinger, kleinen Finger und der Handfläche unterhalb dieser beiden Finger. Starker Schmerz im Unterarm und Ellenbogen kann dazukommen.

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Der Tennisellenbogen ist eine Verletzung, die durch Überlastung bei der Arbeit, in der Freizeit oder beim Sport entsteht – immer dann, wenn eine wiederholende Belastung erfolgt. Die Erkrankung verursacht starke Schmerzen, besonders an der Außenseite des Ellenbogens.

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Eine der häufigsten Formen der Sehnenscheidenentzündung ist die im Handgelenk. Unter Sehnenscheidenentzündung versteht man die schmerzhafte Reizung der Sehnen auf der Daumenrückseite, die oft durch Überlastung des Handgelenks hervorgerufen wird.

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Eine Erkrankung, welche die Hand und Finger betrifft und verhindert, dass die Finger voll ausgestreckt werden können. Die Hand zieht sich dadurch mit dem Alter immer mehr zu einer Faust zusammen.

Schnappfinger ist eine relativ häufige Erkrankung mit einer Vielzahl von Ursachen. Allen gemein ist, dass sie zu einer Überbeanspruchung der Sehnen und Muskeln in der Hand und der Finger führen. Der Zustand ist bei jüngeren Erwachsenen selten. Über die genaue Ursache für die Entstehung von Schnappfinger gibt es keine eindeutigen Erkenntnisse. Es kann Überbeanspruchung oder Druck auf der Sehne sein, was zu einer lokalisierten Schwellung führt. Der Druck auf die Sehnenscheide schränkt die Bewegung in dem betroffenen Bereich ein und bewirkt, dass die Sehne „hängen bleibt”.

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Wie entsteht der Mausarm?

Die Erkrankung wird bei vielen Menschen durch sitzende Arbeit am Computer hervorgehoben.

Gründe für den Mausarm, die mit dem Computer zusammenhängen: 

  • Lange Arbeitstage am Computer mit einer traditionellen Maus 
  • Wiederholende Arbeit am Computer 
  • Arbeit, die eine hohe Präzision erfordert, ausgeführt mit einer traditionellen Maus 
  • Die Ellenbogen liegen bei der Arbeit nicht auf dem Tisch 
  • Zu kleine oder falsche Maus 
  • Klicken oder tippen mit zu viel Kraft 

Der Mausarm wird häufig durch Computerarbeit hervorgerufen, da es sich dabei um eine unnatürliche Position handelt. Das wird noch verstärkt, da man meist mehrere Stunden am Stück in dieser Position sitzt. Viele wiederholende Bewegungen – wie Klicken oder Tippen – belasten sowohl Muskeln als auch Sehnen. Führt man diese längerfristig aus, belastet das die Nerven und das Gewebe stark, woraus häufig eine Verletzung entsteht. Deshalb ist es wichtig, sich dessen bewusst zu sein und die Gewohnheiten und Arbeitsposition entsprechend zu verändern.

Nicht nur der Computer ist schuld

Es gibt auch andere Schuldige für den Mausarm. Haben Sie mit Tennis oder Kayak fahren angefangen? Ungewohnte, wiederholende Bewegungen können ebenfalls den Mausarm hervorrufen, weshalb der Schläger oder das Paddel verantwortlich sein kann.

Andere Gründe für den Mausarm: 

  • Starke Belastung beim Sport – z.B. beim Tennis oder Kayak fahren 
  • Starke Belastung durch Heben – regelmäßiges, schweres Heben 
  • Stillen, wenn die Position des Kindes den Körper der Mutter belastet 
  • Übergewicht 
  • Geringe körperliche Fitness 

Quelle: gelenk-klinik.de

Gilt der Mausarm als Berufskrankheit?

Bis vor einigen Jahrzehnten galt der Mausarm nicht als Berufskrankheit, für die man Entschädigung verlangen kann. Heute werden mehr und mehr Krankheiten, die umgangssprachlich als Mausarm bezeichnet werden, als Berufskrankheit anerkannt.

So ist etwa das Karpaltunnelsyndrom in Deutschland seit 2015 als Berufskrankheit eingestuft. Deshalb kann es sich lohnen, mit einem Anwalt zu sprechen, wenn Sie an durch die Arbeit am Mausarm leiden.  

Wie kann ich Entschädigung für das Karpaltunnelsyndrom als Berufskrankheit geltend machen? 

Die Anerkennung als Berufskrankheit hat folgende Voraussetzungen:  

  • Sie waren am Arbeitsplatz schädigenden Einwirkungen ausgesetzt. Beim Karpaltunnelsyndrom bedeutet das „repetitive manuelle Tätigkeiten mit Beugung und Streckung der Hände im Handgelenk“ (Quelle: medsach.de). Darunter kann Computerarbeit fallen, aber auch handwerkliche Berufe wie Forstarbeit oder Polstern sowie Zahntechnik.  
  • Zwischen der Tätigkeit und der Entstehung der Krankheit besteht ein unmittelbarer Zusammenhang. Das macht den Nachweis einer Berufskrankheit schwierig, da die Krankheit oft erst nach Jahren der Belastung auftritt.

In Deutschland entscheidet immer die Unfallversicherung mit einem Gutachten, ob es sich um eine Berufskrankheit handelt. Der Ablauf ist typischerweise folgendermaßen:

  • Der Versicherte, der Arbeitgeber oder ein Arzt meldet den Verdacht auf eine Berufskrankheit beim Unfallversicherungsträger (Berufskrankheiten-Verdachtsanzeige). 
  • Der Unfallversicherungsträger führt eine sogenannte Arbeitsanamnese durch, d.h. macht sich ein Bild über die Vorgeschichte: Das erfolgt durch Fragebögen an Arbeitnehmer und Arbeitgeber, bei Bedarf auch durch Untersuchungen direkt am Arbeitsplatz. 
  • Kann hier eine Gefährdung am Arbeitsplatz ermittelt werden, erfolgt ein Gutachten durch einen Sachverständigen, ob die Belastungen Ursache für die Krankheit sind.  
  • Die abschließende Entscheidung über die Anerkennung als Berufskrankheit trifft der Unfallversicherungsträger gemeinsam mit den zuständigen Gewerbeärzten und den staatlichen Arbeitsschutzbehörden.

Die finale Entscheidung hängt maßgeblich vom Gutachten ab: Hier gibt es durchaus unterschiedliche Beurteilungen, wie etwa bei langjährigen Beschäftigten, bei denen das KTS erst nach Jahren auftritt. Die Anerkennung als Berufskrankheit ist also ein langwieriger und individueller Prozess.

Quellen: bmas.de ; medsach.de

Leistungen bei Anerkennung als Berufskrankheit  

Wird das KTS als Berufskrankheit anerkannt, haben Sie Anspruch auf umfangreiche Leistungen der Unfallversicherung. Unter anderem können Sie Verletztengeld während der Arbeitsunfähigkeit ausgezahlt bekommen, Hilfsmittel wie Orthesen sowie Umschulungsmaßnahmen bei Berufsunfähigkeit und Zuschüsse für den Umbau Ihres Arbeitsplatzes usw. erhalten.

Quelle: bmas.de

Behandlung

Wie wird ein Mausarm behandelt?

Der Mausarm hängt oft mit der Arbeit am Computer und schlechter Ergonomie zusammen, z.B. durch einen ungünstigen Aufbau der Ausrüstung. Daher ist es empfehlenswert, einen Experten für Ergonomie in die Behandlung einzubeziehen. Das kann beispielsweise ein Ergotherapeut oder Physiotherapeut sein bzw. jemand, der fachliche Expertise zu Ergonomie am Arbeitsplatz mitbringt.

Der erste Schritt zur Behandlung des Mausarms ist es, die Ursache dafür zu beheben. Arbeiten Sie an Ihren Gewohnheiten, beschaffen Sie sich eine ergonomische Maus und machen Sie Übungen (siehe unten).

Was Sie gegen Mausarm tun können  

Die wichtigste Maßnahme zur Verbesserung Ihres Mausarms ist es, den Arbeitsplatz korrekt einzurichten. 

Sie sollten folgende Einrichtungsgegenstände überprüfen:

  • Tisch 
  • Stuhl 
  • Bildschirm 
  • Tastatur 
  • Maus 
  • Möglichkeit zur Veränderung und Bewegung während des Arbeitstages 

Tisch

Ein Tisch, der nicht zu Ihrer Körpergröße passt, führt zu einer unpassenden Arbeitsposition und diese wiederum zum Mausarm oder anderen Problemen.  

Empfehlenswert ist ein verstellbarerer Schreibtisch, dessen Höhe sich auf Ihre Bedürfnisse anpassen lässt. Zudem ist auch die Tiefe des Tisches wichtig, damit Ihr Bildschirm sich ideal einstellen lässt (siehe Abschnitt „Bildschirm“ unten). Darüberhinaus sollte der Schreibtisch breit genug sein, um Platz zum Arbeiten, aber auch eine Ablage für die Ellenbogen zu bieten. So beugen Sie Verspannungen vor.

Stuhl

Ihr Schreibtischstuhl muss sich so einstellen lassen, dass er zu Ihrer Körpergröße passt. Dabei sollten Sie zuerst den Stuhl und dann erst den Schreibtisch einstellen. Die Höhe des Tisches hängt nämlich von der Sitzposition ab.  

Wenn Sie sitzen, sollten die Füße den Boden berühren. Die Sitztiefe sollte mindestens zwei Drittel der Oberschenkel betragen und der untere Rücken durch die Sitzlehne gestützt werden.  

Ergonomisches Computerzubehör

Für die meisten Menschen sind Tastatur, Maus und Bildschirm die wichtigsten Arbeitsgeräte im Büro. Für alle drei gilt: Sie sollten eine gute Arbeitshaltung unterstützen und zu Ihren Bedürfnissen passen.

Bildschirm

Ihr Bildschirm sollte ungefähr eine Armlänge von den Augen entfernt sein, also ca. 60 – 65 cm. Die Augen sollten am oberen Ende des Bildschirms ruhen, damit Sie beim Arbeiten etwas nach unten schauen. Wenn Sie mehrere Bildschirme haben, platzieren Sie diese in V-Form vor sich.

Tastatur  

Ihre Tastatur sollte die Handgelenke in einer natürlichen Position ohne steile Winkel nach oben halten. Eine negative Neigung, d.h. die Tasten sind nach unten geneigt, ist besonders ergonomisch. Nur leicht angewinkelte Handgelenke entsprechen der natürlichen, entspannten Handhaltung.  

Zudem sollte die Tastatur so auf dem Schreibtisch platziert werden, dass Sie Ihre Hände und Unterarme entspannt auflegen können. Versuchen Sie außerdem so viele Tastenkürzel wie möglich zu verwenden, damit Sie die tägliche Gesamtzahl der Tastaturanschläge reduzieren. 

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Computer-Maus 

Ihre Maus sollte es ermöglichen, in einer natürlichen Position zu arbeiten, die den Körper nicht belastet und Sie in eine verkrampfte Haltung bringt.  

Aus Sicht der Ergonomie ist die beste Maus eine, die zentral vor Ihrem Körper zwischen den Händen platziert ist.  

Mit einer zentrierten Maus liegen Ihre Arme in einer natürlichen, entspannten Haltung vor dem Körper und nicht auf einer Seite. Das nimmt Spannung von Schulter, Arm und Ellenbogen. Da diese verdrehte Haltung oft Schmerzen hervorruft, könnte die Entlastung der Seite die Mausarm-Beschwerden schon verbessern.

99% der Nutzer glauben, dass eine ergonomische, zentrierte Maus Schmerzen und Verspannungen reduziert.*   

In Sachen Ergonomie hat jeder Mensch unterschiedliche Bedürfnisse. Es gibt keine Lösung, die für jeden passt. Deshalb ist die zentrierte Maus nicht für jeden die ideale Lösung.  

Eine Einhand-Maus kann für Sie trotzdem das Richtige sein. Wenn das so ist, ist es wichtig, ein Model zu wählen, das ohne unnatürliche Winkel die Belastung reduziert und Ihnen die Arbeit erleichtert.  

Die wichtigsten Funktionen einer Maus sind:

1: Möglichkeit, den Winkel einzustellen 

Wenn Sie Ihre Hand auf dem Tisch ablegen, liegt sie niemals kerzengerade auf. Die Hand hat immer eine leichte Neigung in Richtung des kleinen Fingers. Eine verstellbare Maus kann diese Neigung bieten und so die natürliche Handhaltung unterstützen.  

2: Unterstützung des Daumens  

Es ist wichtig, den Daumen zu stützen, da so Druck von den Sehnen im Daumen genommen wird. Dadurch geht die Belastung der Hand zurück und Sie können länger schmerzfrei arbeiten. Das Daumenkissen sollte individuell einstellbar sein, sowohl nach oben und unten als auch nach innen und außen sowie vor und zurück. Nur so können Sie die Maus nach Ihren Bedürfnissen einstellen.

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Möglichkeit zur Veränderung und Bewegung

Das Grundprinzip guter Ergonomie am Arbeitsplatz ist Variation. Als Daumenregel können Sie sich merken, dass Sie alle 45 Minuten die Position wechseln oder aufstehen und sich bewegen sollten. Also stehen Sie auf, halten Sie Meetings im Laufen oder Stehen, holen Sie sich einen Kaffee oder gehen Sie einfach eine Runde spazieren.

Laden Sie hier unsere Checkliste für eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung herunter.

Ergonomie ist im Homeoffice ebenfalls ein Muss. Alles Wichtige dazu lesen Sie hier.

Massagetherapie 

Wenn der Mausarm durch eine Muskelentzündung (Myositis) ausgelöst wird, kann Massagetherapie den Schmerz lindern, sofern Sie den Auslöser für die Beschwerden beseitigt haben.

Vorbeugung

Wie kann man dem Mausarm vorbeugen?

Wenn der Mausarm durch Computerarbeit ausgelöst wird, ist die Vorbeugung dieselbe wie die Behandlung: Sorgen Sie für gute Ergonomie am Arbeitsplatz. 

Wenn Sie es noch nicht gelesen haben, holen Sie sich Tipps aus dem vorherigen Kapitel zum Schreibtisch, Stuhl, Tastatur, Maus und dem richtigen Verhalten während der Arbeit.

Übungen

Regelmäßige Bewegung ist generell wichtig, wenn Sie überraschende Schmerzen vermeiden wollen. Wenn der Muskel trainiert ist, kann der Körper seine Aufgaben besser erfüllen – beispielsweise fällt dann das ergonomisch korrekte Arbeiten vor dem Computer leichter und Sie „hängen“ nicht mehr über dem Schreibtisch.  

Wenn Sie ein hohes Risiko für den Mausarm mitbringen, weil Sie den ganzen Tag am Computer arbeiten, gibt es einige Übungen, die Sie unauffällig in den Arbeitstag einbauen können, da sie direkt am oder neben dem Tisch stattfinden.

Übung für die Schulter: 

  1. Binden Sie ein Theraband um einen Türknauf und blicken Sie in Richtung Tür.  
  2. Greifen Sie mit jeder Hand ein Ende des Bands und ziehen Sie es zurück ohne Ihr Handgelenk anzuwinkeln.  
  3. Kommen Sie mit den Armen langsam zurück in die Ausgangsposition und wiederholen Sie die Übung. 

Übungen für Schulter und Rücken

  1. Setzen Sie sich mit leicht geöffneten Beinen und einem geraden Rücken hin. Nehmen Sie in jede Hand ein Ende eines Therabandes.
  2. Die Daumen zeigen nach oben und die Ellenbogen sind leicht gebeugt.  
  3. Strecken Sie Ihre Arme über den Kopf aus.
  4. Ziehen Sie die Hände auseinander und leicht nach unten, sodass sich das Theraband spannt. 

Übungen für die Unterarme

  1. Setzen Sie sich auf einen Stuhl vor Ihren Tisch. 
  2. Legen Sie das Theraband ausgebreitet vor sich. 
  3. Lassen Sie Ihre Arme auf dem Tisch entspannt liegen und greifen Sie das Theraband mit beiden Händen.  
  4. Kreuzen Sie die Arme, wobei Sie sich an den Handgelenken treffen. Die rechte Hand liegt oben. 
  5. Drehen Sie das linke Handgelenk nach außen und straffen Sie so das Theraband. 
  6. Wiederholen Sie die Übung mit der anderen Hand. 

Bitte beachten: Wenn Sie für Mausarm typische Symptome entwickeln, die mit Ihrer Tätigkeit in Zusammenhang stehen könnten, sollten Sie mit Ihrem Arbeitgeber oder Ihrem Arbeitsschutzbeauftragten sprechen. Wenn Sie häufig am Computer arbeiten, können Sie die Möglichkeit untersuchen, Ihre Arbeitsaufgaben zu ändern oder Ihre herkömmliche Computermaus durch eine ergonomischere Maus zu ersetzen, da dies dazu beitragen kann, Ihre Schmerzen zu lindern. Wenn Ihre Symptome andauern, empfehlen wir Ihnen, sich an Ihren Arzt zu wenden.

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